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Einmal ergab sich ein Austausch per E-Mail über
ein geplantes Wohnprojekt in Portugal und einmal einige
schöne Mails mit einer Freundin, mit der ich seit
über zwanzig Jahren keinen Kontakt mehr hatte.
Manchmal wird das Design der Seite positiv erwähnt.
Die Statistik zählt 10.465 BesucherInnen zwischen
Juni 2006 und Juni 2007.
Die Weblogs
sind sozusagen der beweglichste und aktuellste Teil
der Seite.
Im Blog ganzschönalt, das ich im Frühjahr
2006 eingerichtet hatte, wollte ich vom Leben im Süden
erzählen, und um mein persönliches Leben nicht
öffentlich zu machen, erfand ich Lena und gab ihr
eine ausgedachte Lebensgeschichte. Die Blogeinträge,
die in der Ichform geschrieben waren, bestanden aus
wahren Begebenheiten, die ich selbst erlebt hatte oder
von denen ich gehört hatte. Bis eines Tages ein
Eintrag im Gästebuch stand von einer Frau, die
sich ungemein liebevoll und ratgebend auf Lena bezog.
Da wurde mir klar, dass persönlich geschriebene
Blogs für LeserInnen echt sind, und ich fand es
schändlich, dass ich aus einem unechten Leben erzählte.
Ab diesem Zeitpunkt schrieb ich aus meinem wirklichen
Leben. Dies wiederum hatte zur Folge, dass Freunde und
Freundinnen immer schon wußten, was grad bei mir
passiert war, ohne dass ich die Möglichkeit gehabt
hätte, bei einem Treffen, auch am Telefon, zu entscheiden,
was ich in diesem Moment von mir erzähle und was
nicht. Ich hatte überwiegend das Gefühl, reagieren
zu müssen und fühlte mich unfrei. Das gefiel
mir nicht, und so gab ich das Schreiben aus meinem persönlichen
Leben wieder auf.
Ganzschönalt
ist jetzt ein Fotoblog mit Fotos, die Zeichen von alt
zeigen.
Übrigens hatte das Blog, und damit auch die Seite,
bedeutend mehr BesucherInnen zu Zeiten, als persönliche
Geschichten zu lesen waren.
Nun, im Frühjahr 2007, mache ich wieder einen Anfang,
um vom Leben im Süden zu erzählen. Diesmal
schreibe ich nicht in der Ichform sondern erzähle
von Frauen, die in Cabo de Gata leben. Das Blog cabodegatawoman
ist eine Mischung aus wahren und fiktiven Geschichten
und erscheint auch auf spanisch.
Angefangen habe ich mit der fiktiven Geschichte von
Helene, die seit ein paar Jahren in San José
lebt und jetzt Elena heißt.
Altundschön
hat im Lauf des ersten Jahres online das Kapitel Workshop
ersetzt.
Als wir die Seite ins Netz stellten, hatte ich das Thema
soweit erarbeitet, dass ich dachte, es wäre interessant,
einen Workshop dazu anzubieten. Aber es war schnell
klar, dass das nicht so einfach ist, wenn man weit weg
ist vom deutschen Workshop-Markt. Es hätte großer
Anstrengung bedurft, um diese Idee zu verwirklichen.
Mir schien es sinnvoller, meine Kraft und Zeit für
das Ausarbeiten eines Teilaspekts innerhalb des gesamten
Alt-Komplexes zu verwenden. Die Kombination von alt
und schön begeistert mich, und die Texte Pflegen
Denken
Begehren
geben einen Einblick in die Inhalte, um die es mir geht. |