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Altwerden
braucht Kultur. Und die entsteht, indem wir Bewußtheit
in den Prozess von Altwerden und Altsein reinbringen
und Altern zum Thema machen... uns damit beschäftigen... es nicht
nur mit uns geschehen lassen... nicht passiv alt
werden, sondern aktiv teilhaben an dem , was beim
Altwerden passiert.
Uns fehlen Bilder, in die wir hineinaltern können.
Alles deutet darauf hin, dass es an der Zeit ist,
diese Bilder zu entwickeln.
Wie aber entstehen Bilder, die gesellschaftlich
Bedeutung erlangen?
Vorbilder, an denen wir uns orientieren können?
Ist da nicht eine Bewegung vonnöten?
Wir um die sechzig haben schonmal gesellschaftliche
Bewegungen ausgelöst. Damit kennen wir uns
aus.
Damals waren es die StudentenBewegung, die FrauenBewegung,
die KinderladenBewegung... und jetzt wartet die
AltenBewegung auf uns.
Wie wärs, wenn wir Leben im Alter als kreativen
Prozess deklarieren? |